So sichern wir die Qualität unserer Vitalpilzprodukte

Bei Vitalpilzprodukten auf dem Markt gibt es große Qualitätsunterschiede, die nicht immer sofort erkennbar sind. Wir setzen auf jahrzehntelange Erfahrung und produzieren in höchster Qualität, ohne Abstriche.

Die folgende Abbildung (Bild links) fasst die Faktoren unserer Qualitätsphilosophie zusammen. Sie kann mit der Situation einiger konkurrierende Pilzprodukte auf dem Markt (Bild rechts) verglichen werden.

Wir waren die Ersten in Europa, die sich mit der Frage beschäftigt haben, wie ein optimales Vitalpilzprodukt beschaffen sein muss. Bei uns können Sie immer sicher sein, dass Sie 100 % reine Pilzprodukte genau der Pilzart erhalten, die Sie bestellt haben.

Was macht einen hochwertigen Vitalpilz aus?

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Qualitätsfaktor 1: Naturnaher Anbau und pilzgerechte Substrate

Die Herstellung eines qualitativ hochwertigen Vitalpilzproduktes beginnt mit der Kultivierung der Pilze in ihrem natürlichen, sauberen Lebensraum und auf individuellen, auf die jeweilige Pilzart abgestimmten Substraten.*

Den Pilzen wird auch die Zeit gegeben, die sie benötigen, um vollständig zu reifen, was je nach Pilz unterschiedlich sein kann. Der Shiitake zum Beispiel braucht fünf Monate, der Reishi acht.

Es ist zu beachten, dass nicht alle Produzenten den Pilzen die nötige Zeit zum Wachsen geben.

Der Pilz, der in einer verschmutzten Umgebung oder auf einem suboptimalen Substrat wächst, kann wichtige Inhaltsstoffe nicht optimal bilden und sogar Spuren von Verunreinigungen aufweisen.

*Ein Teil unserer Pilze wird in der Natur gesammelt.

Qualitätsfaktor 2: Ein wertvolles Pilzprodukt wird überwiegend* aus dem Fruchtkörper hergestellt

Einige Anbieter von Heilpilzen nehmen die gesamte Pilzkultur, bestehend aus Myzel (Wurzelwerk des Pilzes) und Fruchtkörper, und verarbeiten diese weiter.

Dieses für die Verarbeitung verwendete Kulturmaterial wird von den Anbietern häufig mit pseudowissenschaftlichen Kunstnamen wie „extrazelluläre Matrix“ oder „Full Spectrum“ bezeichnet.

Einige Anbieter züchten ihre Pilze auf einem (nicht für Pilze geeigneten) Nährboden aus Getreidemehl, Reis, Mais oder Hirse und verarbeiten es weiter.

Durch die Zugabe solcher preiswerter Zutaten können diese Anbieter große Mengen an „Vitalpilz“-Produkten zu niedrigen Produktionskosten herstellen.

Wir verwenden hier Anführungszeichen, weil das Endprodukt ein Mischprodukt und kein reines Pilzprodukt ist. Dabei ist die Wirksamkeit eines 100% reinen Pilzproduktes nicht gegeben.

Darüber hinaus gelten solche Mischprodukte aus Myzelpulver von Pilzen aller Art in der EU als neuartige Lebensmittel („Novel Foods“) und sind hier nicht verkehrs- und verkaufsfähig.

*Eine Ausnahme von der Verwendung des Fruchtkörpers bildet der Pilz Cordyceps, der anders kultiviert wird.

medicinal mushrooms growing under a cover

Qualitätsfaktor 3: Nur Pilzprodukte mit Pilzpolysacchariden haben die höchste Wirksamkeit

Beim Kauf von Vitalpilzprodukten ist auch darauf zu achten, dass es sich um eindeutig gekennzeichnete pilztypische Polysaccharide handelt. Das klingt sehr einleuchtend, ist aber in der Realität nicht immer der Fall.

Laboruntersuchungen haben gezeigt*, dass die Polysaccharide in Vitalpilzprodukten, die z.B. Hirse oder Weizen als Nährboden verwenden, nicht pilztypische Polysaccharide, sondern hirsetypische Polysaccharide enthalten.

Viele Tests zur Bestimmung des Polysaccharidgehalts können Stärke nur schwer von hochwertigen Polysacchariden unterscheiden. Daher kann der Polysaccharidgehalt bei einigen minderwertigen und billigen Produkten bis zu 50 % betragen, da die Stärke und die Polysaccharide des Pilzes einfach zusammengezählt werden.

Der angegebene Anteil von Polysacchariden in unseren Rohstoffen ist der reine Anteil an pilztypischen Polysacchariden. Das können wir durch unseren Analysemethoden eindeutig nachweisen.

*Wu et al. 2017. Evaluation on quality consistency of Ganoderma lucidum dietary supplements collected in the United States. Scientific Reports.

Qualitätsfaktor 4: Fortlaufende Qualitätskontrollen begleiten unsere Pilzrohstoffe von Anbau bis in der Produktion

Die Reinheit und Qualität unserer Rohstoffe wird während des gesamten Prozesses, vom Anbauort in China bis zu unseren Lagern, ständig kontrolliert.

Nach der Ankunft in unserem Lager in Österreich werden alle Proben entweder bei Dronania Pharmaceuticals oder bei der staatlich akkreditierten und unabhängigen Laborgruppe Agrolab mikroskopisch untersucht.

Wir testen nicht nur Stichproben, sondern jede einzelne Charge auf über 250 Schadstoffe wie Schwermetalle und Pestizide wie Ethylenoxid und 2-Chlorethanol, Radionuklide, Mikrobiom und polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK).

Erfahren Sie mehr über unsere Analysemethoden

Häufig gestellte Fragen

Im Folgenden finden Sie Antworten auf einige der am häufigsten gestellten Fragen zu unseren Qualitätsprinzipen. Sollten Sie hier keine Antwort auf Ihre Frage finden, können Sie sich auch unsere andere FAQs ansehen, uns anrufen oder uns eine E-Mail schicken.

Was ist Myzel?

Das Myzel ist das Wurzelsystem des Pilzes. Der größte Teil des Pilzes besteht aus Myzel. Der Fruchtkörper dient der Vermehrung und ist als Teil des Pilzes bekannt, der sowohl als Naturheilmittel als auch in der Küche verwendet wird. Das Myzel wächst meist unterirdisch oder auf Totholz und kann riesige Ausmaße erreichen.

Ist das Myzel weniger wirksam als der Fruchtkörper?

Die Inhaltsstoffe des Fruchtkörpers und des Myzels sind sehr ähnlich. Allerdings ist die Konzentration z. B. von Polysacchariden und Beta-Glucanen im Fruchtkörper höher, so dass man sagen kann, dass der Fruchtkörper des Pilzes wirksamer ist. Triterpene zum Beispiel, die oft für die Bitterkeit und Wirksamkeit des Reishi verantwortlich sind, kommen meist im Fruchtkörper und selten im Myzel vor.